Altenfeier 2017 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hermine Kipp   
Montag, 01. Mai 2017 um 15:30 Uhr
Herrlicher Frühlingssonnenschein lag über dem Kleinen Heuberg, als zahlreiche ältere Einwohner aus Bickelsberg und Brittheim der Einladung von kirchlicher und bürgerlichen Gemeinden zur Altenfeier am Palmsonntag ins Brittheimer Bürgerhaus folgten. Das Team „Altenfeier“ eine Gruppe erfahrener Haufrauen hatte die Tische und den Saal wunderbar frühlingshaft geschmückt und herrlicher Kaffeeduft zog durch den Saal. Die Seniorinnen und Senioren nahmen mit sichtlicher Freude an den Tischen Platz. Pfarrer Sven Wegner-Denk, Bürgermeister Thomas Miller und die Ortsorsteher beider Gemeinden Jürgen Dreher und Günter Rauch mit Ehefrauen gesellten sich gerne zur fröhlichen Runde und schüttelten zahlreiche Hände. Pfarrer Sven Wegner -Denk brachte in seiner Begrüßung die Bedeutung solcher gemeinsamen Nachmittage zum Ausdruck und freute sich, daß es auch in diesem Jahr wieder flinke helfende Hände gab, die alles vorbereitet und organisiert haben. Bürgermeister Thomas Miller war ebenfalls mit sichtlicher Freude gekommen und erläuterte in seinem Grußwort auch aktuelle Themen in der Gesamtstadt. Mehr auf die Aktualitäten in den beiden Stadtteilen hob Ortsvorsteher Jürgen Dreher ab. Er sprach gleichzeitig auch für seinen Bickelsberger Kollegen Günter Rauch. In fröhlicher Kaffeerunde und bei herrlichem selbstgebackenem leckeren Haufrauenkuchen entstanden muntere Gespräche unter den zahlreichen Gästen Überhaupt wurde das Gespräch untereinander an dieser Altenfeier besonders gepflegt. Später als dann vom Kaffee zu kühleren Getränken gewechselt wurde, hatte noch die Balinger Nachtwächterin Gretel Kommer als Bauersfrau aus dem Jahr 1880 ihren Auftritt. War es wirklich die „gute alte Zeit“, die sie verkörperte? Sie erläuterte nicht nur den Tagesablauf von so einer Bauersfrau innerhalb ihrer Familie mit Stallarbeit, Feldarbeit, Garten und Haus. Auch war von ihr anschaulich zu erfahren, was so eine Bauersfrau im Sommer wie Winter auf dem Leib trug und wie damals Körperpflege und Hygiene an Sonn- und Werktagen gepflegt wurde. Ob die Zeit damals wirklich die gute alte Zeit war, konnten die Seniorinnen und Senioren für sich entscheiden. Jedenfalls schilderte Gretel Kommer die Zeiten ums Jahr 1880 als mühevoll und arbeitsreich und eben so ganz anders als heute im Zeitalter von Melkmaschine, Traktor, Spülmaschine und Waschmaschine. Sie verstand auf sehr unterhaltsame Art die Thematik zu vermitteln. Letztlich erschien aber auch ihr Ehemann im blauen Fuhrmannshemd vor den Gästen und sang noch „Ei Du Mädchen vom Lande, wie bist Du so schön“, ein Lied das viele im Saal gut kannten. Das Ehepaar Kommer hat den Nerv des Publikums sehr treffend erreicht und beide bekamen reichen herzlichen Beifall. Eine Frühlingsblumenpflanze überreicht von Heidi Binder dürfte auch die Kommers noch an ihren Auftritt in Brittheim erinnern. Pfarrer Sven Wegner Denk gab noch innige besinnliche Worte mit auf den Weg, bevor sich die Gäste trennten und der eine oder andere noch einen kleinen Spaziergang in die wunderschöne Landschaft des Kleinen Heubergs unternahm.
 

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