Kirche Drucken E-Mail

Die Georgskirche in Bickelsberg wurde im Jahre 1746 erbaut. Der Turm gehört allerdings zu einem älteren Bau.
Im Zuge der Reformation 1535 wurde die Brittheimer Pfarrei mit der Bickelsberger vereint. Sitz des Pfarrers wurde Bicklelsberg.
Der Taufstein stammt vermutlich aus dem Jahre 1505.

So finden Sie die Georgs-Kirche:
Von Oberndorf her kommend bis zur Kreuzung Ortsmitte (Fußgängerampel). Dann rechts in die "Engelgasse". Nach ca. 300m finden Sie die Georgs-Kirche auf der rechten Seite.
Von Rosenfeld her kommend bis zur Kreuzung Ortsmitte (Fußgängerampel). Dann links in die Engelgasse. Nach ca. 300m finden Sie die Georgs-Kirche auf der rechten Seite.

 

 

 

 

Die Georgskirche in Bickelsberg wurde im Jahre 1746 erbaut. Der Turm gehört allerdings zu einem älteren Bau.
Das Kirchenschiff umfasst rund 500 Sitzplätze.
Vor einigen Jahren wurde ein behindertengerechter Eingang geschaffen
Um den großen Altar scharen sich alljährlich die Konfirmanden, die in ihrer Heimatkirche ihren Taufbund erneuern und so zu mündigen Mitgliedern der Kirche werden.
An der Kanzel sind die 4 Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes abgebildet. In der Mitte ist ein Bild von Martin Luther und einer Gans, die an den tschechischen Reformator Johannes Hus ("Gans") erinnert.
Der Orgelprospekt stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und setzt die Heiterkeit des Raumes in herrlichem Barockstil fort.
Der Taufstein stammt vermutlich aus dem Jahre 1505.
In den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Kirche innen grundlegend renoviert. Aus dieser Zeit stammt auch der an der Westwand zu sehende Sgraffito, der den Heiligen Michael im Kampf gegen den Drachen zeigt. Dieses so ganz vom üblichen Stil des Gotteshaus abweichende Kunstwerk wurde wohl zu Ehren der vielen Gefallenen angebracht, die Bickelsberg in den unheilvollen beiden Weltkriegen zu beklagen hatte. Es spricht für die Verbundenheit der Bickelsberger Christen, dass sie ihren Gefallenen in Nachbarschaft von Taufstein, Kanzel und Altar in ihrer Kirche einen Platz als Gedenkstätte eingeräumt haben.

Historie

Zwar gab es in Bickelsberg vor der stattlichen etwas erhöht liegenden im Jahr 1746 erbauten Kirche eine St. Georgskapelle, die zur Pfarrei Leidringen gehörte und erstmals im Jahre 1322 erwähnt wurde. Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Kapelle im 12. oder 13. Jahrhundert durch das Kloster St. Georgen zustande kam. Von einer Bickelsberger Kaplanei im 14. Jahrhundert ist weiter in alten Schriften zu lesen. Im Jahre 1505 soll die Kaplanei in eine Pfarrei umgewandelt worden sein.

Mit der Einführung der Reformation im Jahre 1535 wurde die Bickelsberger Pfarrei mit der Brittheimer Pfarrei vereinigt, die im Jahre 1547 dem Dekanat Balingen und später im Jahre 1824 dem Dekanat Sulz unterstellt wurde. Die Gemeindemitglieder Bickelsbergs galten in früheren Jahren als religiös, was alte Schriften und Überlieferungen bezeugen.

So wurde auch die jetzige Georgskirche in großzügig geplant und erbaut. Es sollten alle Gemeindeglieder Platz finden in der heimatlichen Kirche. Die Bevölkerungszahlen von damals mit ihren großen Familien ließen einen größeren Anstieg der Einwohner vermuten. Doch Hungerjahre und Krankheiten machten auch vor den Bickelsbergern nicht halt. Durch die schlechten Bedingungen damals, wanderten etliche aus. Der Turm mit den beiden Glocken stammt von einem älteren Bau. In früheren Jahren diente das Geläut auch als Brandmelder. So ist Erhaltung von Turm, Geläut und Uhr zu gleichen Teilen Aufgabe der kirchlichen und bürgerlichen Gemeinde. Östlich des Turmes wurde das große Kirchenschiff angebaut. Folgt der Besucher dem Geläut der Glocken in das rund 500 Sitzplätze umfassende Kirchenschiff, wird er sogleich von der Eigenartigkeit des " Innenlebens" der Bickelsberger Georgskirche überrascht sein. Reiches Holzwerk , das aus der Erbauungszeit der Kirche stammt, in heiterem, hellem Bauernbarock gehalten, vermittelt eine freudige Atmosphäre. Eine bäuerliche Felderdecke wird beim Blick nach oben erkennbar. Doch auch entlang der Empore, im Orgelbereich über der Sakristei sind die bäuerlichen und biblischen Motive heiter aneinandergefügt. Der Blick fällt aber gleich auf die Kanzel, von welcher Sonntag für Sonntag das Evangelium an die Gottesdienstbesucher verkündet wird. Sie stammt aus dem Jahre 1751und zeigt die vier Apostel auf jeweiligen Tafeln. Der erste Blick jedoch fällt auf den an der Stirnseite zum Kirchenschiff hin erkennbaren Reformator Martin Luther. Neben ihm ist eine Gans zu erkennen. Sie deutet auf den tschechischen Reformator Hus hin, der vor seiner Hinrichtung auf weitere Reformatoren hingewiesen haben soll. Der Orgelprospekt stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und setzt die Heiterkeit des Raumes in herrlichem Barockstil fort. An dem spätgotischen Taufstein haben schon unzählige Bickelsberger Kinder das heilige Sakrament der Taufe empfangen. Man schreibt ihm das Entstehungsjahr 1505 zu, in dem Bickelsberg seine eigene Pfarrei erhielt. Um den großen Altar scharen sich alljährlich die Konfirmanden, die in ihrer Heimatkirche ihren Taufbund erneuern und so zu mündigen Mitgliedern der Kirche werden.

In den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die Kirche innen grundlegend renoviert. Aus dieser Zeit stammt auch der an der Westwand zu sehende Sgraffito, der den Heiligen Michael im Kampf gegen den Drachen zeigt. Dieses so ganz vom üblichen Stil des Gotteshaus abweichende Kunstwerk wurde wohl zu Ehren der vielen Gefallenen angebracht, die Bickelsberg in den unheilvollen beiden Weltkriegen zu beklagen hatte. Es spricht für die Verbundenheit der Bickelsberger Christen, dass sie ihren Gefallenen in Nachbarschaft von Taufstein, Kanzel und Altar in ihrer Kirche einen Platz als Gedenkstätte eingeräumt haben. Das Kirchengestühl mag zwar manchem Besucher schon als nicht sonderlich bequem erschienen sein, doch dürfte es sich noch um die Original-Kirchenbänke aus der Bauzeit der Kirche handeln. Leicht erhöht zum Mittelgang, der zum Altar hin führt, sind sie links und rechts angereiht. Um die Kirche ist der mit einer Mauer versehene Kirchhof. Er diente früher als Friedhof, wird aber seitdem der Friedhof nördlich von Bickelsberg angelegt ist, nicht mehr belegt. Ein großer Kastanienbaum, er dürfte von einem der Gründer der Kinderkirche Bickelsberg gepflanzt worden sein, breitet im Kirchhof schattenspendend und schützend seine Äste aus. Die in Bickelsberg aktiven Jugendgruppen haben vor einigen Jahren im Kirchhof eine Ruhebank aufgestellt, für alle die in der Nähe des Gotteshauses der Hast und Unruhe des täglichen Lebens für eine Rastzeit entweichen wollen. Auch wurde vor einigen Jahren ein behindertengerechter Eingang geschaffen, damit auch Gottesdienstbesuchern mit körperlichen Gebrechen der Zugang zum Gotteshaus nicht durch Treppen verwehrt wird.

Liste der Pfarrer in Bickelsberg.

Kontakt
Ansprechpartner: Mesnerin:
Pfarrer
Sven Wegner-Denk
Engelgasse 21
Tel.: 0 74 28 / 12 60
Fax: 0 74 28 / 12 60
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
Waltraud Hauser
Brunnenstrasse 4/1
Tel.: 0 74 28 / 18 81
 

bickelsberg.de info

Verbesserungsvorschläge?

Es fehlen Termine?

Das bickelsberg.de - Team freut sich auf ihre Nachricht!

Zum Kontaktformular: Kontakt

Valid XHTML & CSS | Template Design bickelsberg.de | Copyright © 2009 by bickelsberg.de